Im vergangenen Jahr wurde die Infrastruktur weiter ausgebaut. Die Fußwege nach Gangmulla und nach Kukulanmulla wurden zunächst durch den Arbeitseinsatz der hilfsbereiten Gemeindemitglieder, stückweise erweitert (Bild). Danach wurden die vorbereiteten Wege durch das Straßenbauamt betoniert. Der Grundgedanke dabei ist, die seit August 2015 funktionierende Buslinie von Miyagala nach Monaragala, die Provinzhauptstadt zu erweitern, so dass auch die Bewohner anderer Dorfgemeinden den Busservice nutzen können. Auch das Stromnetz ist weiter expandiert worden.    

DeutschOut of all the activities that were undertaken, the further development of the infrastructure was the most extensive. The footpaths to Gangmulla and to Kukulanmulla were widened bit by bit with the help of the community members (photo). Thereafter the road was concreted by the road construction authority. The basic idea is to extend the bus service that is running since August 2015, to the surrounding neighbourhoods as well. Also the local electricity network was gradually expanded.

Wie zuvor berichtet, ist der Hauptweg zum Projektdorf stückweise weiter ausgebaut und betoniert worden. Des Weiteren sind die Durchquerungen der Bäche befahrbar gemacht worden. Seit August 2015 verkehrt nun ein Bus viermal täglich auf der Strecke zwischen unserem Projektdorf Miyagala und der Distrikt-Hauptstadt Monaragala. Dies ist eine große Erleichterung vor allem für die Schulkinder und für die älteren Bewohner, die sonst die ersten sieben Kilometer zur Schule, zum Arzt, zum Krankenhaus oder zum Markt zu Fuß oder mit dem Fahrrad machen müssten.

 As reported earlier, the main path leading to the project village was gradually widened and concreted. Furthermore this road was extended over the three streams making it motorable. Since August 2015 there is a bus now that runs four times a day from our project village Miyagala to Monaragala, the district capital. This is a big service especially for the elderly and the school children who would otherwise have to walk or cycle the first seven km. to school, to the doctor’s, to the hospital or to the market to sell their produce.

Deutsch Out of all the developments that have taken place in our project village Miyagala during the last couple of years, the improvement of the main road leading to the village centre is the most striking. More sections of the footpath that once existed, were widened and concreted in 2014. Now, one can cross the three streams to reach the village without having to remove the shoes. One can also travel to the village by three-wheeler or by car, if one wishes to.

Von all den nützlichen Veränderungen, die in unserem Projektdorf, Miyagala in den letzten Jahren stattgefunden haben, ist die Verbesserung des Hauptweges zur Dorfmitte am meisten auffallend. Noch weitere Teilstrecken des damaligen Fußweges sind in 2014 ausgebaut und betoniert worden. Jetzt kann man ohne die Schuhe ausziehen zu müssen die Bäche überqueren und zum Dorf gelangen. Auch mit einem „Tuk-Tuk“ oder mit einem Auto kann man nun im Schneckentempo durchfahren.

Durquerung Bäche - Wading across StreamsErfreulicherweise sind im abgelaufenen Jahr in Betonierter-Fussweg-mit-Strasseunserem Projektdorf Miyagala eine Menge gemeinnütziger Fortschritte erreicht worden. Beim ersten Dorfbesuch in 2007 war es nur ein schmaler Fußweg zum Dorf und man musste drei Bäche durchqueren (Picture left). Nach und nach ist dieser Weg verbreitert und zum Teil auch betoniert worden. Jetzt müssen nur noch wenige Teilstrecken von den insgesamt sieben Kilometern bis zur Dorfmitte betoniert werden (Picture right)

Wenn man über nachhaltige Hilfsmaßnahmen in Entwicklungsländern wie Sri Lanka nachdenkt, gehen die Hilfswege zwangsläufig über Bildung, die wiederum zur „Hilfe zur Selbsthilfe“ führt. Deshalb wurden in 2012 die zwei langfristig angelegten Hilfsprojekte im Südosten in Miyagala intensiv betreut (Siehe unten). Die erfolgreiche Entwicklung ist hauptsächlich auf einen Spendenaufruf einer Förderin zu Sahanas Gunsten anlässlich
eines runden Geburtstages zurückzuführen.

Anfang des Jahres wurden zwei Hilfsprojektpräsentationen veranstaltet, um unsere Förderer und Freunde über den Projektstatus zu informieren. Die erste fand in Bad Eilsen und die zweite in Verden/Aller statt. Die Bildervorträge hielten hauptsächlich die Vorstandsmitglieder, die bereits Ende 2010 die Projektstätte in Augenschein genommen hatten.

Im Jahr 2010 lag der Schwerpunkt der Arbeit von Sahana hauptsächlich auf den nachhaltigen Bildungsprojekten in Miyagala. Im Herbst sind sieben deutsche Sahana-Freunde, fünf davon Vorstandsmitglieder, nach Sri Lanka gereist. Sie haben unsere Projektdörfer Kosgoda und Miyagala besichtigt und das dort Erreichte in Augenschein genommen.

Im Großen und Ganzen ist das Jahr 2009 ähnlich positiv verlaufen wie das Vorjahr. Bei den Hilfsmaßnahmen wurde auf Nachhaltigkeit gesetzt, und die beiden Projekte im Bereich Bildung und Erziehung in der Gemeinde von Miyagala im ärmsten Distrikt von Sri Lanka wurden weiterhin unterstützt.

Nachdem das Tempelprojekt Ende 2007 erfolgreich abgeschlossen und an die Gemeinde von Kosgoda übergeben wurde, sind wir mit neuen Zielen ins 2008 gestartet. Wir wollten unsere Bemühungen vorrangig auf Kinder und Jugendliche richten, um deren Entwicklungsmöglichkeiten und dadurch auch die der Dorfgemeinde nachhaltig zu unterstützen.

Die Hilfsmaßnahmen wurden 2007 weitergeführt. Der Schwerpunkt fiel hierbei auf den vom Tsunami zerstörten Tempel, der einst als kulturelles Zentrum und als Begegnungsstätte des Dorfes Kosgoda diente.

Unsere Hilfsmaßnahmen wurden 2006 fortgesetzt. Im Vergleich zu 2005 musste das Tempo erwartungsgemäß gedrosselt werden. Der Grund dafür lag hauptsächlich in der nachlassenden Spendenbereitschaft. Die Tatsache, dass der zeitliche Abstand zum Tsunami größer geworden ist, lässt die Notwendigkeit für weitere Wiederaufbaumaßnahmen bei vielen Menschen in Vergessenheit geraten.

Der Förderverein wurde aufgrund des am 26.12.04 ausgelösten Tsunami ins Leben gerufen. Unser Spendenaufruf hat einen Schneeballeffekt ausgelöst und führte zu einem Spendenaufkommen von über 18.000 €.

Go to top